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Ratgeber: Taschenfederkernmatratzen

Taschenfederkernmatratzen: Aufbau, Vorteile und Nachteile im Überblick

Taschenfederkernmatratzen gehören zu den beliebtesten Matratzenarten in Deutschland. Das hat gute Gründe. Sie bieten eine sehr gute Körperunterstützung, sind langlebig und durch den Aufbau kann Luft gut zirkulieren. Hier stellen wir diese Matratzenart vor und klären über die Vor – und Nachteil auf.


Was ist eine Taschenfederkernmatratze?

Der Kern einer Taschenfederkernmatratze besteht aus vielen einzelnen, in Stofftaschen eingenähten oder verklebten Stahlfedern. Diese Federn sind unabhängig voneinander beweglich und reagieren punktelastisch auf Druck. Der Taschenfederkern gibt nur da nach, wo eine Belastung auf ihn wirkt. Der eigentliche Federkern ist gepolstert durch verschiedene Lagen aus Kaltschaum. Dadurch ist für den Liegekomfort gesorgt. Gleichzeitig stellen sie einen Schutz des Kerns da.
Die Anzahl der Federn sind bei diesen Matratzen ein Qualitätsmerkmal. Mehr Federn pro Quadratmeter sind ein Merkmal für gute Körperanpassung.


Vorteile von Taschenfederkernmatratzen

1. Punktelastizität und gute Körperanpassung
Dank der einzeln arbeitenden Federn passt sich die Matratze sehr gut an die Körperform an. Das entlastet Wirbelsäule und Gelenke – ideal für Menschen mit Rückenproblemen. Die Muskeln können entspannen und wenn der Körper nachts gut regenerieren kann, können aktive und erfolgreiche Tage genossen werden.
Wirkung 7 Zonen einer Matratze, kleines Bild für BlogbeitragTaschenfederkernmatratzen werden in der Regel mit einem Körperprofil produziert. Das können sieben oder auch neun Zonen sein, die spezielle Körperregionen unterschiedlich tief einsinken lassen. Dadurch kann die Wirbelsäule in einer natürlichen Position gelagert werden.

4. Geeignet für schwere Personen
Durch ihre Stabilität und Tragkraft eignen sich Taschenfederkernmatratzen gut für Personen mit höherem Körpergewicht.

5. Keine Bewegungsübertragung (bei hochwertigen Modellen)
Bei gut isolierten Matratzen spürt man kaum, wenn sich der Partner im Bett bewegt – ein klarer Pluspunkt für Paare.


Nachteile von Taschenfederkernmatratzen

1. Weniger flexibel bei verstellbaren Lattenrosten
Taschenfederkernmatratzen sind weniger biegsam als z. B. Kaltschaummatratzen. Nicht alle Modelle eignen sich für motorisch verstellbare Lattenroste.

2. Höheres Eigengewicht
Die Stahlfedern bringen Gewicht mit sich. Das macht die Matratze schwerer und das regelmäßige Wenden aufwändiger.

3. Höherer Preis bei guter Qualität
Während einfache Modelle günstig sind, kosten hochwertige Taschenfederkernmatratzen mit vielen Federn und hochwertigen Schaumauflagen deutlich mehr.

4. Geräuschentwicklung bei minderwertiger Verarbeitung
Billige Modelle können mit der Zeit quietschen, wenn die Federn nicht sauber verarbeitet oder die Stofftaschen dünn sind.


Fazit: Für wen eignet sich eine Taschenfederkernmatratze?

Taschenfederkernmatratzen sind besonders empfehlenswert für Personen, die eine gute Körperstützung und ein eher festes Liegegefühl bevorzugen. Auch für Menschen, die nachts zum Schwitzen neigen oder eine langlebige Matratze suchen, ist diese Variante eine sehr gute Wahl. Wer jedoch auf einem verstellbaren Lattenrost schläft oder ein besonders leichtes Modell bevorzugt, sollte eventuell zu einem anderen Matratzentyp greifen.

Insgesamt bietet die Taschenfederkernmatratze ein sehr ausgewogenes Schlafklima und eine angenehme Kombination aus Komfort und Stützkraft – vorausgesetzt, man entscheidet sich für ein qualitativ hochwertiges Modell.


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